Matulusgarten – Freilassinger zuerst…

Matulusgarten - Freilassinger zuerst - RTgB vom 03.07.2020

Freilassinger zuerst - wie geht das?

Es wäre ja ganz einfach sicherzustellen. Mitarbeiter zuerst. Wie schon mehrfach angesprochen wäre es ganz einfach und ganz schnell zu regeln – aber halt ohne Millionengewinne. Die wohl Noch-Eigentümer behalten das Grundstück, bauen auf den bereits genutzten Flächen Ersatzbauten als Mitarbeiterwohnungen. Gibt sehr gutes Fördergeld dafür was wiederum sehr günstige Mitarbeiterwohnungen ergeben würde.

Vorteil: Es könnte auch baurechtlich sehr schnell erstellt werden, es wäre die Linie des Bürgerbegehrens welches man dadurch erledigen könnte, und beides, nämlich Belastung wie Gewinn blieben praktisch in bürgerlicher Hand.

Nachteil: Leider kein Millionengewinn für Wenige.

Ein Placebo für Freilassinger Wähler - oder anders gesagt: Opium für das Volk?

Es ist schon ein sehr interessanter Vorschlag der hier auf den Tisch kommt. Was aus diesem Angebot aber nicht hervorgeht ist, ob denn die Preise dann auch auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Freilassinger Bürgerinnen und Bürger abgestimmt wird.

Wie funktioniert in der Regel ein Vorkaufsrecht?

Ein “Vorkaufsrecht” für Freilassinger würde nichts anderes bedeuten als die Wohnungen als erster angeboten zu bekommen.

Ist doch auf den ersten Blick super – oder?

Wo könnte der Hasenfuß sein? Liegt der vielleicht darin begraben, dass der Angebotspreis sich um keinen Cent ändert? Könnte es sein, dass deshalb wegen der unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungskraft (u.a. 13. und 14. Monatsgehalt, deutlich höhere Renten) wieder zwingend das meiste nach Salzburg verkauft wird?

In eine Stadt, wo laut Presseberichten mehrere tausend Wohnungen leer stehen?

Dieses Angebot kann also mehr sein. Ein trojanisches Pferd. Opium für das Volk. Ein Placebo.

Der gesunde Menschenverstand wird es herausfinden.

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