Leserbriefe…so sie in der Heimatzeitung abgedruckt werden…

Man sollte um jede Initiative froh sein.

Dieser Meinung ist im Freilassinger Anzeiger Herr Benno Kittl, Bayerisch Gmain.

"Fakt" zur Täuschung - LB Kittl - FA vom 27.06.2020

Antwort von Wolfgang Ahollinger an Herrn Benno Kittl:

Wir Freilassinger sollten um jede Schnapsidee, die aus Bayerisch Gmain kommt, froh sein und auf Knien unseren neuen Göttern Schmölzl und Hillebrand danken für die letzten Aufrechten und Unbestechlichen, welche sie aus Bayerisch Gmain zu uns geschickt haben. 

Während wir uns hier in unserer Stadt vergeblich mühen einen Kompromiss für eine zukunftsfähige Stadt zu finden und viel Geld für ISEK und jede Menge Gutachten, Gelumpe und Zeugs ausgeben, wurde im gottbegnadeten Bayerisch Gmain bereits die Lösung für all unsere Probleme ersonnen: 

Wohlan, Freilassinger, reißet nieder all eure alten Häuser, Bäume und Bauernhöfe, bauet darauf Straßen, Parkhäuser und Betonschachteln und tretet ein ins Euregio-Himmelreich der Salzburger Vorstadt….usw….amen.

Wolfgang Ahollinger – Freilassing

Großprojekte und Freilassing?

Herr Benno Kittl ist also der bescheidenen Meinung, als wohnhaft in Bayerisch Gmain, dort ist auch der Sitz der Matulus Garten GmbH, dass man in Freilassing nicht genug betonieren kann.

Zum besseren Verständnis sollte man vielleicht auf den Artikel “Pietätslos”: Scharfe Kritik an Baustelle neben dem Friedhof, eingehen.

Der Bayerisch Gmainer, der in Freilassing ein Haus besitzt findet es kurz gesagt unsäglich, dass neben der letzten Ruhestätte seiner Eltern überhaupt etwas gebaut wird.

Denn sich selbst, seine Ruhe und die seiner Eltern findet er doch tatsächlich in pietätloser Art und Weise durch Baustelle und dann dort stehende Häuser wohl mitsamt dort entstehendem Kindergeschrei, eingeschränkt.

Für ihn völlig egal ist, dass vielleicht Luftlinie 300 m weiter viele, IN Freilassing WOHNENDE Mitbürgerinnen und Mitbürger schwere Bedenken haben wegen der anstehenden Vernichtung eines gewachsenen Biotops obwohl es genug Maisacker in der Innenstadt zur Bebauung gäbe, ganz nebenbei könnte es auch noch sein, dass sich die selben Bürgerinnen und Bürger doch auch in ihrer Ruhe gestört fühlen könnten. Und das auch noch in lebendem, sprich hörendem Zustand.

Es ist schon sehr seltsam, alle guten Ratschläge kommen aus Bayerisch Gmain. Einem Dorf, in dem seit jeher der Neubau einer Hundehütte zum Politikum wird. 

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