Baurecht in Freilassing – wie auf dem persischen Bazar?

Beteiligung des Investors an den Infrastrukturkosten...

Ursprünglich ist das “Leuchtturmprojekt” ja mit einer Geschossflächenzahl GFZ von 1,0 ins Rennen gegangen.

Nachdem selbst die hartgesottene Stadtverwaltung den aufkeimenden Widerstand in der Bevölkerung nicht mehr negieren konnte, kam es nacheinigem Hin und Her zu einer Reduzierung auf eine GFZ von 0,75.

In der Folge wurde dann der Stadt Freilassing angeboten, der Investor würde eventuell bei etwas Entgegenkommen einen Kindergarten bauen.

Das “Entgegenkommen” wäre die Festsetzung der GFZ auf den Wert 0,85 gewesen.

Sooo macht man Geschäfte…

Ein anderer Bauträger in Freilassing, dessen Firma hier auch Steuern zahlt, vorzugsweise heimische Firmen beauftragt die auch wieder “heimische” Steuern zahlen, musste, um überhaupt Baurecht zu bekommen, vertraglich festgelegt 20 Prozent der Grundstücksfläche als Beitrag zu infrastrukturellen Belangen der Stadt Freilassing abtreten.

Sooo macht man Geschäfte mit heimischen Bauträgern.

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