17.05.2020 – Bürgerentscheid zum „Matulusgarten“

Um den am 17.05.2020 anstehenden Bürgerentscheid „Matulusgarten“ für die Freilassinger Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, brauchen wir die Unterstützung aller Freilassinger Wählerinnen und Wähler.

Die Heilingbrunner Schwestern hatten mit ihrem Vermächtnis die gesamte Freilassinger Bevölkerung im Blick. Die Bevölkerung, und nur die Bevölkerung, sollte mit einem vollwertigen Krankenhaus eine wesentliche Verbesserung der sozialen und der gesundheitlichen Situation in Freilassing erfahren.

Diese Geschichte können Sie hier über diesen Link nochmals detailliert nachlesen“

Krankenhauslandschaft aktuell in Zeiten des Corona-Virus

Die Beschränkung der Bebauung des „Matulusgarten“-Grundstücks auf Ersatzbauten an Stelle von ehem. Schwesternwohnheim und ehem. Ärztehaus und der Erhalt der noch freien Fläche als Vorbehaltsfläche für das Krankenhaus Freilassing, ist das erklärte Ziel des Bürgerbegehrens

Corona deckt gnadenlos politische Fehler auf!

In nur wenigen Wochen wurden durch den Corona-Virus die politischen Denkfehler und Fehlentscheidungen, wie auch die daraus resultierenden „Konstruktionsfehler“ in der Krankenhauslandschaft, gnadenlos aufgedeckt.

Angefangen hat es in der Apotheke. Jeder Bürger, der seine gewohnten Medikamente nicht mehr bekommt, merkt am eigenen Leib, wie groß der Fehler, eigene Fachkompetenz und Herstellungskompetenz nach Asien zu verlegen.

Nur weil es billiger ist?

Ebenso wurden die Krankenhäuser „ökonomisiert“! Nach wie vor wird versucht, über immer wieder neue Gutachten, der Bevölkerung zu „verkaufen“, dass kleinere Häuser wie auch das Personal zwingend geschlossen und abgebaut werden müssen, da die privaten Träger sonst ihre Gewinnerwartungen nicht erfüllen können.

Auch das Krankenhaus Freilassing fällt hier durch das Raster.

Behelfskrankenhäuser in Messehallen, Schönheitskliniken, alten Kliniken

Zu allen Argumenten, die speziell in Freilassing ohnehin gegen die extrem kommerziell ausgerichtete Bebauung des „Matulusgartens“ sprechen, kommt nun gerade diese Corona-Ausnahmesituation mit enormen Einschränkungen für das allgemeine soziale Leben oben drauf.

Wiewohl genug Kliniken „auf Sparflamme“, wie auch das Freilassinger Haus zur Verfügung stehen, denkt man nicht etwa daran, die Krankenhausversorgung der Bevölkerung wieder als reine Daseinsvorsorge und eben nicht als gewinnorientierte Unternehmen in der Hand von AGs oder Hedgefonds zu sehen.

Und die landkreiseigene Kliniken AG erfüllt eben auch nur, genau diesen Zweck.

Die Bürgerinnen und Bürger von Freilassing haben am 17.05.2020 also die einmalige Gelegenheit, mit der Ablehnung der Bebauung und damit des moralisch äußerst fragwürdigen Verkaufs des Grundstücks für den Erhalt des Grundstücks als Vorbehaltsfläche für das Krankenhaus Freilassing zu sorgen.

Nach Corona wird die Politik gezwungen sein, die immer weiter voranschreitende Ausdünnung der Krankenhäuser im Sinne der Daseinsvorsorge neu zu überdenken, denn Bürgerinnen und Bürger werden nicht hinnehmen, auch weiterhin die Daseinsvorsorge an Kapitalgesellschaften zu geben und dann mit Bürgergeld ggf. Messehallen, Schönheitskliniken und sonstige Gebäude für teures Geld neu einzurichten nur weil wieder ein Virus unterwegs ist.

„Evolution“ der Planung

Unterhalb sehen Sie die Visualisierung der Planungsversion 4. Die Visualisierung wurde auf Basis dieses damaligen Planungsstandes erstellt. Mittlerweile befindet sich bereits die 18. Version der Planung „im Umlauf“.

Demnächst finden Sie hier den Vorschlag für die Ersatzbauten auf den bereits genutzten Flächen des Schwesternwohnheims und Ärztehauses.